Author Archives: Luca Milesi

Bravo-Treffen vom 5. September 2020

Liebe aktuelle und ehemalige BRAVO-Besitzer,

liebe BRAVO- Sympathisantinnen und Sympathisanten

Ich hoffe, dass es Euch gut geht und Ihr gesund seid.

Das Covid 19 Virus ist leider nach wie vor omnipräsent, hält uns auf Trab und fordert immer wieder Flexibilität. So auch von der Bravo-Gruppe hinsichtlich unseres geplanten Treffens vom 5. September 2020.

Ich habe nämlich vor einigen Tagen von der Leitung des Flugplatzes Saanen die Mitteilung erhalten, dass sie einen wegen Corona-Massnahmen verschobenen Grossanlass auf dem Flugplatz Saanen neu auf den 4./5. September verlegt habe. Die Verantwortlichen bedauern, dass es deshalb nicht möglich ist, unser Treffen an diesem Datum auf LSGK abzuhalten. Ich bedaure das ebenfalls. Die Verlegung unseres Treffens auf ein anderes Datum habe ich abgelehnt, nachdem sich alle (hoffentlich) den 5. September seit längerem im Terminkalender reserviert haben. So habe ich mich umgehend nach einem anderen Austragungsort umgesehen.

Erfreulicherweise hat sich der Flugplatz Langenthal LSPL bereit erklärt, uns am 5. September Gastrecht zu gewähren. Ein grosser Dank geht an unser Mitglied Res Eggimann, der auf dem Flugplatz arbeitet, und mir sofort den Kontakt mit der Flugplatzleitung vermittelt hat. Mittlerweile haben wir die Zusage.  

Unser Bravo-Treffen findet somit am 5. September 2020 auf dem Flugplatz Langenthal LSPL statt.

Der idyllische Platz ist auch mit dem Auto oder dem ÖV gut erreichbar, so dass wir das Treffen auch bei „fluguntauglichem“ Wetter durchführen werden.

Ich werde Euch rechtzeitig eine Einladung mit allen Details zum Ablauf und zum Programm zustellen.

Damit ich in den nächsten Wochen mit Res Eggimann und seinen Kollegen den Anlass planen kann, bitte ich Euch, mir Eure Teilnahmeabsicht (Anzahl Personen / Flugzeuge mitzuteilen.

Ich wünsche Euch weiterhin einen schönen Sommer und freue mit auf unser Treffen mit hoffentlich grosser Beteiligung.

Bleibt gesund und liebe Grüsse

Bravo-Treffen 2020

Liebe aktuelle und ehemalige BRAVO-Besitzer,

liebe BRAVO- Sympathisantinnen und Sympathisanten

Ich hoffe, Ihr seid nach wie vor alle gesund und könnt den schönen Sommer geniessen.

In einem Monat ist es soweit: Wir werden uns auf dem Flugplatz Langenthal-Bleienbach LSPL zu unserem jährlichen Treffen einfinden.

Wir alle hoffen auf gutes Wetter, das eine Anreise mit den Flugzeugen erlaubt.

Bei Schlechtwetter stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.

Anreisende mit dem ÖV können sich vorgängig mit mir in Verbindung setzen, damit ich einen Transfer vom Bahnhof Herzogenbuchsee zum Flugplatz organisieren kann.

Da die Kapazität im Restaurant „Flügerli“ bei schlechtem Wetter corona-bedingt an ihre Grenzen stösst und eine gestaffelte Verpflegung bedingt,  habe ich ein Flugwetter- und ein Schlechtwetterprogramm erstellt (s. Anlage).

Ich bitte Euch um eine definitive Anmeldung bis 25. August mit Angaben zur Art der Anreise, der Flugzeug-Immatrikulation und der Anzahl Personen.

Ich weise nochmals auf den Vortrag von Rolf Böhm vom 4. September 2020 hin (s. Beilage), zu dem Ihr Euch bei Rolf direkt anmelden könnt.

Für allfällige Fragen stehe ich Euch jederzeit gerne zur Verfügung.

Ich freue mich sehr, Euch möglichst zahlreich am 5. September zur treffen.

Bis dann, bleibt gesund, geniesst den Sommer und liebe Grüsse

Beat Beat Flückiger (HB HEF)

Flugwetter – Programm

Schlechtwetter – Programm

Vortrag von Rolf Böhm

Frank Pfeil (der neue Projektleiter für das neue Bravo-Programm) stellt sich vor.

Mein Name ist Frank Pfeil und ich bin der Projektleiter für das Bravo Projekt hier im Hause ACC Columbia Jet Service. Die Firma Gomolzig Aircraft Services, welche Ihnen bereits bekannt ist, ist nun eine 100 % Tochter der ACC.
Seit 1983 bin ich in der Fliegerei als Pilot im Segel- und Motorflug und auch als Avionik-Prüfer Klasse1/B2 tätig. Wie es scheint, sind meine Flugzeuge wohl immer mit der Schweiz verbunden. Mein erstes eigenes Flugzeug war eine Piper L-4H (J-3C) und ist die ehemalige HB-OSR, welche seit 1965 in Deutschland als D-EMYL fliegt. Der zweite Flieger war eine Piper PA-22 Tri Pacer, die früher als HB-OSS in der Schweiz unterwegs war. Nun betreue ich das Projekt „Bravos New Generation“ bei ACC Columbia, welches seinen Ursprung ebenfalls in der Schweiz hat. Die Bravo ist ein sehr schicker, agiler, vielseitiger und nun auch moderner Flieger, Ihre Begeisterung für dieses Flugzeug teile ich voll und ganz.
Das Projekt der „Bravo New Generation“ begann mit einer ersten ungeplanten Besichtigung der Rohbau Rümpfe und Flügel im September 2018 am Flugplatz in Eisenach beim Besuch der Ausstellung „Avieur 2018“. Dabei entstanden die ersten kühnen Ideen das Bravo Projekt wieder zum Leben zu erwecken. Aus Ideen ist ein Projekt geworden, bei welchem ich seit Mai 2019 Projektleiter bin. Der erste Teil des Projektes war die bereits vorhandenen Bravos fertig zu stellen und natürlich dabei die aktuellen Anforderungen und technischen Entwicklungen zu berücksichtigen.
Am Anfang des Projektes stand viel Recherche, denn leider ist die Bravo bis dato in Deutschland kaum bekannt. Es gibt auch noch kein LBA Kennblatt. Dagegen konnten mir Freunde in Europa schon wesentlich mehr über die Bravos berichten. In der Schweiz und in UK waren die Piloten voll des Lobes über den Flieger und auch Freunde in Frankreich und Tschechien kennen das Flugzeug. Das ist doch schon mal ein Anfang. Ziel ist es auf alle Fälle diesen tollen Flieger in Deutschland und auch über die Grenzen hinaus bekannt bzw. bekannter zu machen. Wir freuen uns, über jede Unterstützung, die wir von Freunden der Bravo erhalten.
Der praktische Umbau begann mit drei gebrauchten Flugzeugen AS202 Bravo, welche in Eisenach standen, allerdings in einem nicht flugfähigen Zustand und zwei Prototypen. Die drei gebrauchten Flieger waren teilweise zerlegt und absolut nicht verkaufsfähig. Die Lackierung noch Original von 1988 mit rot-orangen Streifen, im Cockpit ein Uhrenladen und eine Innenausstattung wie von Großmutter. Diese drei Flieger haben wir notdürftig zusammengebaut und mit einer Permit-to-Fly nach Hannover zum Firmenhauptsitz überführt. Dann begann die Grundüberholung der drei Bravos. Da wir die künftigen Kunden unserer Bravos noch nicht kennen, haben wir versucht alle technischen Möglichkeiten darzustellen, d.h. von der einfachen VFR-Basic Ausrüstung bis hin zur IFR-Ausstattung mit TCAS und WX-500.
Diese drei ersten Flugzeuge wollen wir als Demonstrator verwenden, daher haben sie ein paar Modifikationen, die alle Drei haben, wie einen Dreiblattpropeller, 28V Bordnetz und LED-Lichter. Der Unterschied besteht in der Avionikausrüstung und der Innenausstattung.
+Dann noch ein paar persönliche Gedanken zu all den Modifikationen. Wir haben uns entschlossen alle Flieger auf ein Bordnetz mit 28 Volt umzubauen. Der Gedanke dabei ist natürlich die Reduzierung der Höhe der elektrischen Last und auch die Tatsache, dass man mit dem originalen Außenbordstecker an vielen Flugplätzen auch einen Fremdstart mit 28 Volt ermöglicht. Der neue Propeller ist ein Dreiblatt Propeller von MT aus Straubingen. Ich verspreche mir davon, zusammen mit der neuen Abgasanlage mit Schalldämpfer ein leiseres Flugzeug, da wir alle mit dem Problem des Fluglärms zu kämpfen haben.
Bei den Modifikationen in der Avionik hat der erste Demonstrator eine IFR Ausstattung für zwei Piloten erhalten. Ob jemand ernsthaft IFR mit einer Bravo fliegt in verschärften IMC Bedingungen, sei vielleicht mal dahingestellt. Da ich aber selbst ein IR Rating habe, weiß ich die Ausrüstung zu schätzen, um bei bestimmten Wetterlagen doch noch nach Hause zu kommen. Der zweite Flieger hat eine VFR „Plus“ Ausrüstung für Reisen durch das Land oder Europa. Ein paar Dinge wie die Displays und das Funkgerät sind zweifach vorhanden, um bei Ausflügen ein Backup zu haben. Uns war es wichtig, den Flieger flexibel nachrüsten zu können, da man sich als Pilot im Laufe seiner fliegerischen Laufbahn oft weiterentwickelt und z.B. ein CPL und IR Rating hinzukommt. D.h. die VFR Plus Version ist auf IFR nachrüstbar.
Der dritte Flieger hat eine einfache VFR Basic Ausrüstung. Dabei habe ich an Vereine, Flugschulen und Haltergemeinschaften gedacht. Denn das Flugzeug ist in seiner Auslegung ein ideales Schulflugzeug. Auch diese Variante kann natürlich entsprechend nachgerüstet werden.

In der Sektion Dokumenten-Archiv haben wir ein wunderschönes PDF geschaltet mit sehr viele interessanten Informationen. Siehe: AS-202 Bravo-New-Generation-1

BRAVO’S WERDEN NEU GEBAUT

Aus der Zeitschrift Cockpit:

Einst bei SIAI Marchetti in Italien konzipiert, wurde der AS202 Bravo aus Kapazitätsgründen bei den Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA) am Flughafen St. Gallen-Altenrhein in Serie gebaut. Jetzt entstanden nach einer 32-jährigen Unterbrechung der Produktion zunächst drei Exemplare in modernisierter Form. Allerdings nicht in der Schweiz, sondern in Norddeutschland. Der erste dieser kunstflugtauglichen Tiefdecker hatte vor wenigen Tagen seinen Erstflug am Flughafen Hannover.